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12. Januar 2009

Pressemitteilung „Universität ist kein Kühlschrank“

Zu den von der Universität Würzburg beschlossenen Sparmaßnahmen, in den Weihnachtsferien die Heizungen komplett auszuschalten, erklärt Dennis Majewski, Sprecher der LHG-Fraktion im Studentischen Konvent: „Die Universität hat damit eine für die Studenten unzumutbare Situation geschaffen. Die komplette Auskühlung der Gebäude spart der Universität sicherlich einiges an Geld, schadet aber in hohem Maße dem Lehrbetrieb. Es darf nicht sein, dass Vorlesungen auf Grund von zu hoher Kälte abgebrochen werden! So wird keine Verbesserung von Forschung und Lehre erreicht, wie es den Studenten bei der Einführung der Studiengebühren versprochen wurde.“ Die LHG-Fraktion im Studentischen Konvent wird daher zur nächsten Konventsitzung einen Antrag einbringen, in dem der Sprecher- und Sprecherinnenrat aufgefordert wird, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass im kommenden Winter eine bessere Lösung gefunden wird. Majewski dazu: „Als Alternative könnte beispielsweise die Heizung während der Weihnachtsferien z.B. nicht komplett abgeschaltet, sondern auf einem niedrigen Level weiter in Betrieb bleiben. Eine weitere Möglichkeit wäre bereits ein oder zwei Tage vor Ende der Weihnachtsferien die Heizungen wieder einzuschalten, sodass die Räumlichkeiten mit der Wiederaufnahme des Lehrbetriebes wieder nutzbar sind.“ Auch bezweifelt die LHG Würzburg, ob die Einsparungsmaßnahmen ökologisch sinnvoll sind. „Unter dem Deckmantel der Energieeinsparung will die Universität den Studenten weismachen, dass die Abschaltung der Heizung auch ökologisch sinnvoll ist. Dies darf bezweifelt werden, da der Energiebedarf der für die komplette Aufheizung der völlig ausgekühlten Gebäude nicht unerheblich ist. Die LHG Würzburg appelliert daher an die Universität, in den nächsten Weihnachtsferien eine sinnvollere Lösung zu finden. Die Universität ist schließlich kein Kühlschrank“, so Majewski abschließend.

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